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Die hochwertige Verarbeitung und das ("Hust"Iphone-Klon"Hust") Design sorgen für einen gelungenen ersten Eindruck des Ulefone T1 und auch die technischen Daten passen: Ein Helio P25 SoC, 6 GB RAM und 64 GB Speicher für weniger als 200 Euro. Wir haben das T1 getestet und die Schwächen ausfindig gemacht.

Unseren Video-Testbericht findet ihr auf YouTube:

Verpackung und Zubehör

Das Ulefone T1 kommt in einer recht unscheinbaren schwarzen Verpackung. Nach dem Öffnen dieser geht einem das Herz auf: Das T1 selber liegt mit Folie versehen in einer Schutzhülle in einem roten Papp-Bett.

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Dieses lässt sich herausnehmen und man findet allerlei Zubehör: Das SIM-Tool, einen Ladestecker in Schwarz, ein USB-C Kabel in roter Optik und einen USB-C auf Micro-USB Adapter, falls man ein altes Ladekabel verwenden will. Obendrauf gibt Ulefone noch eine Displayschutzfolie und eine Schutzhülle in schwarzer Kunstlederoptik - also ein sehr umfangreiches Zubehör.

Verarbeitung und Design

Wie auch sein Vorgänger, das Ulefone Gemini Pro, kann das Ulefone T1 hier punkten: Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Mit den Abmessungen von 155 x 76,9 x 8,45 mm ist es etwas breiter als andere Smartphones, aber das muss kein Kritikpunkt sein. Mit 183 Gramm liegt es gut in der Hand, rutscht nicht und lässt sich ohne großartiges Umgreifen mit einer Hand bedienen. Die Rückseite besteht aus Aluminium im weist im oberen und unteren Bereich je einen Antennenstreifen auf.

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Auf der Oberseite ist ein 3,5mm Klinke Audioanschluss angebracht Die Unterseite ist mit einem Lautsprecher, dem Mikrofon und dazwischen dem Micro-USB Anschluss ausgestattet. An den Seiten gibt es links den SIM-Karten Slot und rechts drei haptische Tasten: Den Powerbutton sowie zwei Knöpfe für die Lautstärke. Diese stehen nur minimal hervor und haben einen guten Druckpunkt. Insgesamt wirkt das Ulefone T1 wie aus einem Guss und gut verarbeitet.

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Die Vorderseite des Ulefone T1 hat nur eine kapazitive Taste, nämlich den Homebutton, in den auch der Fingerabdruckscanner integriert ist. Das 5,5 Zoll Display weist besonders oben und unten recht breite Ränder auf. Das Verhältnis von Bildschirm zu Oberfläche liegt insgesamt bei knapp 70%. Das ist in Ordnung, aber eben auch kein Spitzenwert. Im oberen Bereich befinden sich die Benachrichtigungs-LED, ein Lautsprecher sowie die Frontkamera, der Näherungssensor und der LED-Blitz. Analog zum Ulefone Gemini Pro gibt es das Ulefone T1 ebenfalls in den Farben Schwarz und Rot, wobei sich das Rot erfrischend von anderen Smartphones abhebt.


Leistung und Ausstattung

Die Ausstattung des Ulefone T1 ist besonders für den unteren Bereich der Preiskategorie „Mittelklasse“ überzeugend. Im Inneren befinden sich ein Helio P25 Prozessor mit acht Kernen sowie 6 GB RAM und 64 GB erweiterbarem Speicher. MediaTek-SoCs sind nicht jedermanns Sache, die Leistung ist aber dennoch mehr als ausreichend für den täglichen Bedarf. Lange Ladenzeiten haben sich im Test nicht bemerkbar gemacht. Bei den aktuellsten Spielen wird es hier aber sicher ein wenig stocken, doch das ist in der Preisklasse normal. Der großzügige Arbeitsspeicher erlaubt problemloses Multitasking, sodass das Ulefone T1 hier ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Das Ulefone T1 unterstützt zwei Nano-Simkarten. Von den zwei Kartenslots kann einer auch zur Erweiterung des Speichers genutzt werden. Für Deutschland werden mit 2G, 3G und 4G alle wichtigen Frequenzen unterstützt. Das Einwählen in 2,4 und 5 GHz WLAN Netze funktioniert ebenfalls reibungslos.

Software und Multimedia

Hier kann das Ulefon T1 Punkte sammeln: Nach dem ersten Anschalten des T1 zeigt sich Android 7.0 als Stock-Version ohne viel Schnickschnack. Schön aufgeräumt findet man sich von Beginn an bestens zu Recht und wird nicht von unerwünschten vorinstallierten Apps belästigt.

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Lediglich am Browser macht sich der Hersteller Ulefone bemerkbar. Schön ist auch die Gestensteuerung, die mit etwas Gewöhnung in den meisten Fällen ganz gut funktioniert. Mit den Offscreen-Gesten lassen sich beispielsweise bequem durch das Malen von Gesten Apps ausführen. Das ist besonders für chinesische Hersteller sehr gut, man erhält eine aktuelle Andorid-Version ohne lästige UI-„Verbesserungen“.


Display

Das IPS-Display aus Corning Gorilla Glass misst 5,5 Zoll in der Diagonale und löst in FullHD auf. Mit einer Pixeldichte von 401ppi können einzelne Pixel auf dem Display nicht mehr erkannt werden und man hat ein klares Bild.

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Bei Sonnenausstrahlung wünscht man sich etwas mehr Helligkeit, um ohne Schwierigkeiten das Display ablesen zu können. Mit dem von MediaTek unterstützten Feature MiraVision kann die Displayanzeige schadensbegrenzend individualisiert werden. Die Farbdarstellung ist sicherlich in Ordnung, könnte aber insgesamt ebenfalls kräftiger ausfallen.

Kamera

Das Ulefone T1 hat auf der Rückseite eine Dual-Kamera. Diese setzt sich aus einem 16 Megapixel Samsung S5K3P3 Sensor und einem weiteren 5 MP Sensor zusammen.

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Auf der Vorderseite sitzt ein 8 MP Sensor, mit ihr lassen sich normal gute Selfies und der gleichen schießen. Die Dual-Kamera auf der Rückseite enttäuscht etwas: Denn Gegenlicht bereitet ihr durchaus Schwierigkeiten, wer hier nicht aufpasst wird anschließend ein dunkles Bild erhalten. Ein Pluspunkt ist das Einfangen der Farben. Der Bokeh-Modus ist leider sehr langsam und nicht wirklich überzeugend - mehr Softwarespielerei als nützlicher Aufnahmemodus. Nützlicher ist hingegen der Pro-Modus mit dem sich die Aufnahmeeinstellungen anpassen lassen.

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Akku

Der Akku umfasst 3.680 mAh und hielt im Test lange durch. Mit verschiedenen Einstellungen lässt sich der Energieverbrauch optimieren, sodass eine mit vergleich mit anderen Smartphones überdurchschnittliche Nutzungszeit möglich ist. Hiermit kommt man problemlos durch den Tag, weniger intensiver Nutzer auch zwei Tage. Das Aufladen geht auch relativ flott, in ca 2 Std ist man hier von 0-100.

Fazit

Mit dem Ulefone T1 erhält man ein tolles Mittelklasse-Smartphone mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis. Das Gerät liegt gut in der Hand, ist sehr gut Verarbeitet und führt die alltäglichen Anwendungen gut aus. Abstriche gibt es bei der Kamera und auch die Helligkeit des Displays könnte besser sein, aber dass der Ausstattung bei knapp 190 Euro Kaufpreis Grenzen gesetzt sind, ist verständlich. Das Ulefone T1 bietet bei besserer Ausstattung mehr für’s Geld als das sehr ähnliche Ulefone Gemini Pro. Das Ulefone T1 gibt es am günstigsten bei Gearbest, bei Amazon liegt der Preis deutlich höher.


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