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  1. CrOssfir3, 08.07.2012 #1
    CrOssfir3

    CrOssfir3 Threadstarter Neuer Benutzer

    Nabend,
    ich setze mich jetzt schon seid längerem mit dem programieren von Android apps auseinander, derzeit lerne ich c++ , java7 umd html5,
    ich hatte geplant, wenn ich mich mit dem Thema gut auskenne, mich irgentwann mal mit einem Ego Shooter auseinander zu setzen.
    Davor moechte ich aber zunächst simple 2D und 3D programieren.
    Dass die entwicklung von Apps sehr viel Zeit, Nerven und eventl. Geld in anspruch nimmt ist mir durchaus bewusst!
    Jetzt zu meiner Frage:
    Nehmen wir an, ich wuerde ein 3D Spiel entwickeln,
    wäre es dann moeglich die Welt und Figuren, in dem mein Spiel läuft mit Cinema 4D zu machen?
    und die Befehle die die Figuren ausfuehren sollen mit Java bzw. c++ zu machen?
    Wenn es nicht mit Cinema 4D geht, gibt es dann ein amderes programm mit dem es moeglich waere?
    schönen Abend!
    Liebe Gruesse!
     
  2. strider, 08.07.2012 #2
    strider

    strider Erfahrener Benutzer

    Das hängt doch letztendlich von dir ab ob das möglich ist, du programmierst doch die 3D Engine für den Egoshooter und wenn du ihr beibringst das Dateiformat von Cinema 4D zu verstehen dann kannst du auch Cinema 4D verwenden.
     
  3. marb0, 09.07.2012 #3
    marb0

    marb0 Neuer Benutzer

    Ich würde mit einem von beiden beginnen, also entweder Java oder C++. Beide Sprachen sind sich zwar von der Syntax her sehr ähnlich, vom Kern her aber sehr verschieden. Darüber hinaus empfielt es sich einfach, erstmal eine Sprache richtig sauber zu beherrschen, um sie auch im Kopf klar voneinander trennen zu können. Der Umstieg wird Dir dann auch wesentlich leichter fallen.
    Empfehlen würde ich hier klar erstmal Java, da Deine Möglichkeiten mit C/C++ unter Android stark begrenzt sind und weil Java darüber hinaus für mein Empfinden deutlich einsteigerfreundlicher ist. Weiterhin bietet Dir Java auch noch (weitestgehend) plattformunabhängigkeit an, wodurch Es Dir ein wesentlich größeres Anwendungssprektrum bietet als C(++). Letzteres empfielt sich eigentlich nur, wenn Du noch ein letztes Quäntchen mehr Performance rauskitzeln möchtest oder sehr hardwarenahe programmierst (z.B. eigene Treiber).

    Dann wäre der nächste Schritt, sobald Du Dich grundlegend mit einfachen Java-Techniken und Android-Apps vertraut gemacht hast, Dich OpenGL ES zuzuwenden.

    Gut, denn das sollte es auch! Vielleicht weniger Geld, aber dafür umso mehr Zeit und Nerven, gerade als Einsteiger. Aber, so viel sei schon mal verraten: Es wird sich sicher lohnen, wenn Du am Ball bleibst! :smile:

    Bleiben wir doch gleich am Beispiel OpenGL ES... Dieses bietet Dir nämlich keine bereits integrierte Möglichkeit an, irgendwelche Formate für Vektoren, Texturen oder irgendwelche anderen Objektinformationen ganz bequem zu importieren. Warum auch? OpenGL ist eine Grafikbibliothek und daher auch gar nicht für so nen Kram wie Dateiformate zuständig. OpenGL ist nur dafür zuständig, diese Informationen dann grafisch zu veranschaulichen. Woher diese Informationen kommen, ist allein Deine Aufgabe. Grundlegend hast Du zwei Möglichkeiten: Du schaust Dich entweder nach einer externen Bibliothek um, die solche Aufgaben für Dich erledigt oder baust Dir sowas selbst, also guckst, wie das entsprechende Dateiformat aufgebaut ist.
    Meine persönliche Empfehlung: Selber machen! Erstens ist der Lerneffekt wesentlich größer und zweitens brauchst Du zur Entwicklung komplexer 3D-Anwendungen unheimlich viel Grundlagenwissen, wenn Dein Spiel etwas hermachen soll. Schaden würde es Dir also keinesfalls.


    Sofern das Dateiformat offen ist, also irgendwo geschrieben steht, wie man die Datei lesen muss, spielt es keine wirkliche Rolle, für welches Programm Du Dich zum modellieren entscheidest. Ich bin nun zwar leider nicht im Detail mit Cinema 4D vertraut, aber jedes bessere Programm bietet Dir mehr als nur eine Formatierungsmöglichkeit an, um Daten zu exportieren. Darüber hinaus existieren im Web für die gebräuchlichsten Formate auch Converter oder bereits fertige Biobliotheken. Ich nutze für sowas unter anderem auch SketchUp, weils nicht nur kostenlos nutzbar ist, sondern man auch recht schnell und unkompliziert einfache Modelle entwickeln kann und auch diverse Formate zum Speichern nutzen kann, insbesondere Collada.
    Das Thema 3D-Formate wird für Dich zu Anfang sowieso erstmal noch gar keine Rolle spielen, also lohnt es sich jetzt auch noch gar nicht, sich ausgerechnet darüber schon so große Gedanken zu machen! :winki:
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.07.2012
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