Erfahrungen mit dem Huawei Ascend Y300

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E

Eieiei

Ambitioniertes Mitglied
Gibt es da einen besonderen Trick, oder ist bei dir einfach nur das Lade-IC durchgebrannt? Oder ist mein Gerät defekt?

Ich habe es jetzt mit dem USB-Port, einem 1,5A htc-Netzteil und einem 2,1A-Apple-Netzteil bei 2 verschiedenen Ladekabeln (1x Samsung, 1x Noname-Lade- und Datenkabel) probiert: Immer 380 mA, während mein kleines Navi bis zu 640 mA zieht. Dabei habe ich 2 verschiedene Originalakkus in unterschiedlichem Ladezustand (60-90%) und die Originalsoftware, sowie CM 11 probiert.
Dazu noch eingeschaltet, Standby und komplett aus. Es ist immer der gleiche Strom!

Am Zigarettenanzünder-Adapter vom Navi (1 oder 1,5 A) zieht es offensichtlich auch nicht mehr, denn beim Navigieren wird der Akku keinesfalls voller, eher leerer, je nach Last. Das war eigentlich der Grund für die Messung. Ich dachte der Adapter sei vielleicht zu schwach.
 
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E

email.filtering

Gast
Also entweder taugen die USB-Kabel nichts, oder Dein Y300 mag Dich nicht. Ich mach nichts besonderes für diese Stromaufnahme, bin mir aber sicher, dass das Messgerät grundsätzlich nicht lügt, da die angezeigten Werte (und Ladezeiten) bei allen möglichen Geräten sehr genau den jeweils (laut Datenblättern und anderen Quellen) zu erwartenden Ausgaben entsprechen.

Beim Navigieren werden - je nach aktiven Modulen - schon mal gute 1.000 mA (wenn alles aktiv ist und es blöde hergeht auch über 1.500 mA) durch den laufenden Betrieb egalisiert. Erst dann wenn mehr vom Gerät aufgenommen werden kann als gleichzeitig verbraucht wird (was nur relativ wenige am Markt befindliche Geräte "packen"), kann eine Ladung des Akkus erfolgen. Dass den Geräten die Doppelbelastung nicht gut tut, sollte naheliegend sein, lässt sich aber auf einer längeren Fahrt jedoch oft nicht verhindern.
 
Major_Tom

Major_Tom

Erfahrenes Mitglied
War mir nicht so ( war mal gaaanz am Anfang des Y300-Forums, oder war es sogar im seligen X3-Forum? ) dass der Akku, wenn recht leer, mit reichlich mA vollgeballert wird - und je voller er wird desto weniger mA werden reingedrückt?

Da war mal jemand der sich gewundert hatte dass es von 5% auf 80% Akkuladung ratz-fatz geht, die letzten 20% aber dauern, dauern und dauern.

Insofern könntet ihr beide recht haben :winki:

Major Tom
 
E

email.filtering

Gast
Meines Wissens nach ist es so, dass in Abhängigkeit von der Restkapazität verschieden stark gezogen wird. Leider kann ich gerade nicht nachsehen, weil das Messgerät derzeit verliehen ist.
 
TSC Yoda

TSC Yoda

Ehrenmitglied
Li-Io-Akkus und dazu gehören auch die Derivate Li-Po werden immer nach dem CC/CV-Ladeverfahren geladen.

Bis ca. 80% Nennkapazität wird der Akku mit dem 0,7- bis 1-Fachen (bei schnelladefähigen Akkus auch höher) seiner Nennkapazität geladen (konstant), danach wird mit einer konstanten Spannung "fertiggeladen".
Erreicht der Akku seine Nennkapazität, so wird die Ladung komplett gestoppt und nimmt ihre Arbeit erst wieder auf, wenn die Akkuspannung einen bestimmten Wert unterschritten hat.

Weicht dieses Prozedere "in den sicheren Bereich" ab (Il< oder << 1C), so verlängert sich die Ladedauer aber es passiert nichts, weicht dieses Prozedere "in den unsicheren Bereich" ab, so kann es zur Beschädigung des Akkus kommen.

Aber ich bin so langsam der Meinung, dass wir uns ein kleines Bisschen zu weit vom eigentlichen Thema entfernen ;)



Gruß
Markus
 
E

Eieiei

Ambitioniertes Mitglied
Erst mal sorry für das Fullquote oben. Hatte ich leider überhaupt nicht bemerkt.

So, inzwischen habe ich den Stecker zum Gerät geöffnet (leider etwas Plastik abgebröselt) und nochmal gemessen:

Ladezustand laut Gerät: 14%.
Spannung direkt am Gerät (Micro USB) laut Multimeter, das eher zu wenig anzeigt: 4,94V.
Spannung laut USB-Messgerät direkt am Ladegerät: 5,05V
Ladestrom: 380 mA
Primäre Leistungsaufnahme des Ladegerätes: 2,87x Watt.

Passt leider alles zusammen, auch die primäre Leistungsaufnahme passt zu den Werten.
Entweder brauche ich andere Ladekabel, oder das Gerät zieht nicht mehr! Ist es defekt, gibt es verschiedene Versionen?
Ich verstehe es einfach nicht!
Kann mir jemand günstige aber gute Ladekabel empfehlen? Oder gibt es irgendwelche Tricks, z.B. Widerstände, die Datenleitungen auf irgendwelche Spannungen ziehen müssen?

Problem: Ladung dauert ca. 5 Stunden und im Auto wird es manchmal sogar leerer statt voller.
 
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Major_Tom

Major_Tom

Erfahrenes Mitglied
Nur kurz, bevor es von Onkel Yoda Haue gibt... :rolleyes2:

Eieiei: In all´ Deinen verschiedenen Versuchsanordnungen hast Du genau eine Größe immer unverändert gelassen: Deinen Akku!

Mag´ es sein daß Dein Akku schlicht und ergreifend "taub" geworden ist?

Major Tom
 
E

Eieiei

Ambitioniertes Mitglied
Ich habe, wie ich schrieb, zwei (2) Original-Huawei-Akkus versuchsweise laden lassen (Beide 1950 mAh)!

Einer lag dem Ende letzten Jahres gekauften Gerät bei, den Zweiten habe ich vor ca. 3 Monaten neu gekauft.

Edit: Ich habe jetzt noch mit einem weiteren Netzteil die USB-Spannung von ca. 4,5-5,5V unter Last variiert. Ebenfalls ohne Ergebnis.


Nebenbei:
Mein altes Eten X800 verhält sich noch seltsamer: Mit dem Original-China-Noname-Netzteil (5 V 1,5 A) lädt es immer. Am Computer zieht es 20mA und nach der USB-Erkennung von Windows 380mA. Mit allen anderen Lade- und Netzgeräten lädt es nur mit 20mA, außer man schließt zuerst das USB-Ladegerät an, steckt dann den Akku rein und bootet dann das Gerät. Dann lädt es mit 380mA.
Steckt man beim gebooteten Gerät den Stecker ein, lädt es nur mit ca. 20mA.
Netzseitige Leistungsaufnahme des von Eten beigelegten Netzteils: 6,5W beim X800 und 3,5W beim Y300.
 
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C

Concordos

Neues Mitglied
Viel technisches kann ich dazu nicht beitragen, mir ist aber folgendes aufgefallen:

Demletzt kam ich vom großen Hundespaziergang nach Hause und hab vergessen die Wander-Navi-App abzuschalten. Das Teil braucht viel Power und nach 2 Std. zuhause war der Akku schlapp. Also ran ans Ladegerät und da hab ich mich dann auch gewundert warum das ewig mit dem Laden braucht.

Zwischenzeitlich hab ich mir angewöhnt grundsätzlich erst mal den Arbeitsspeicher leer zu machen bevor ich das Y300 ans Ladegerät hängt. Selbst wenn man alle Apps korrekt schließt belegen die immer noch Platz im Arbeitsspeicher und ich denke im Hindergrund ziehen die immer noch Saft aus dem Akku.

Wenn der Speicher leer ist dann geht das mit dem Laden ratz fatz. Ansonsten betreibe ich Akkupflege und häng das Teil jede Nacht ans Ladegerät, egal wie voll oder leer der Akku ist.
 
E

Eieiei

Ambitioniertes Mitglied
Wollte jetzt mal wissen, wie eigentlich der Strombedarf des Y300 ist...

Leider kann ich zuhause keine Fahrt mit Google Maps und UMTS-Download simulieren...

Also Akku voll geladen, GPS-Programm aktiviert, BT+WLAN aktiviert, laange gewartet... ca. 250 mA im Durchschnitt.

WLAN aus, Internetradio an, GPS-Programm laufen lassen, Display volle Helligkeit: 0,35A nach 30 Minuten warten. Also knapp unter Maximum meines Gerätes. Wenn jetzt mehr Rechenlast dazu kommt oder ein schlechteres Funksignal, oder eine höhere Download-Datenrate (bei mir gerade auf GPRS-Niveau gebremst wegen versehentlichem Download per UMTS), dann wird die Energiebilanz negativ und der Akku entladen. Auf jeden Fall reichen die 380 mA nicht für Online-Navigation+Laden, aber sie reichen für die Navigation knapp aus, bzw. je nachdem, nicht mehr ganz.
 
Pavilion

Pavilion

Stammgast
So "Ihr Lieben",

mal ohne Stromstärke und Spannung "am was auch immer",

mein Y300 lädt von 35% auf 100% in 2 Stunden.:thumbsup:

Für alle, die weiter über den Ladestrom diskutieren wollen empfehle ich

Ladeverfahren

durchzulesen und einen neuen Thread aufzumachen.

Grüße
Pavilion :drool:
 
Pavilion

Pavilion

Stammgast
Noch ein Nachsatz:

Das funktioniert nur mit dem original Ladekabel ,
Mit einem anderen Kabel und sogar einem 2 A Ladegerät dauert es erheblich länger.
Gruß Pavilion
 
E

Eieiei

Ambitioniertes Mitglied
Nachtrag: Meine Strommessung it falsch. Es sind 450 mA. Aber mit dem selben Ladegerät hat jemand anderes 4W Primäraufnahme, ich nur 2,8. Ich denke, mein Gerät hat einen Schuss. Dummerweise ist die Garantie fast rum und habe ich es gerootet. So ist das wohl nichts mehr mit reparieren oder umtauschen lassen.
 
T

Tzul

Stammgast
Eieiei schrieb:
Ich habe es jetzt mit dem USB-Port, einem 1,5A htc-Netzteil und einem 2,1A-Apple-Netzteil bei 2 verschiedenen Ladekabeln (1x Samsung, 1x Noname-Lade- und Datenkabel) probiert
Dass USB-Port und Apple nicht funktioniert, wundert mich nicht. Im Allgemeinen laden die Androidgeräte nur dann schnell, also ziehen mehr als 500 mA, wenn sie an ein dediziertes USB-Netzteil angeschlossen sind. Das wird daran erkannt, dass die beiden Datenpins (in der Mitte der USB-Buchse) kurzgeschlossen sind. Bei Datenports ist das natürlich nicht der Fall, die brauchen die Pins zur Datenübertragung. Und Apple hat sein eigenes System, das mit verschiedenen Spannungen auf den Datenpins die Leistung des Ladegeräts signalisiert. Wenn das htc-Netzteil älter ist, dann hat es eventuell auch noch keine kurzgeschlossenen Datenpins. Einfach mal mit dem Multimeter nachprüfen.



TSC Yoda schrieb:
Li-Io-Akkus und dazu gehören auch die Derivate Li-Po werden immer nach dem CC/CV-Ladeverfahren geladen.

Bis ca. 80% Nennkapazität wird der Akku mit dem 0,7- bis 1-Fachen (bei schnelladefähigen Akkus auch höher) seiner Nennkapazität geladen (konstant), danach wird mit einer konstanten Spannung "fertiggeladen".
Erreicht der Akku seine Nennkapazität, so wird die Ladung komplett gestoppt und nimmt ihre Arbeit erst wieder auf, wenn die Akkuspannung einen bestimmten Wert unterschritten hat.
Stimmt so ungefähr. Zuerst wird mit einem konstanten Strom geladen (CC, constant current). Welche Stromstärke dafür verwendet wird, hängt von der Ladeelektronik im Gerät ab, genauer der PMU (power management unit). Das ist in der Regel ein separater Chip, der auch programmierbar ist. Könnte daher von Kernel zu Kernel verschiedene Werte nutzen. In die CV-Phase (constant voltage) wird einfach gewechselt, wenn die Akkuspannung den Zielwert erreicht hat. Die aktuelle Kapazität ist dabei irrelevant. Die Zielspannung ist ebenfalls programmierbar, meistens 4,20V aber beim Y300 sogar höher. Habe das hier auch schon mal erwähnt.
Wenn man an diesen Dingen interessiert ist, sollte man sich immer das power-supply Verzeichnis im SysFS anschauen: /sys/class/power_supply/. Da findet man virtuelle Dateien mit Infos, die der Kerneltreiber vom PMU-Chip ausliest (aktuelle Spannung, Kapazität, usw.).https://www.android-hilfe.de/forum/...chiedliche-netzteile.432297.html#post-5913656
 
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GigaTom

GigaTom

Moderator
Teammitglied
Pavilion schrieb:
Noch ein Nachsatz:

Das funktioniert nur mit dem original Ladekabel ,
Mit einem anderen Kabel und sogar einem 2 A Ladegerät dauert es erheblich länger.
Gruß Pavilion
So ungefähr verhält es sich auch bei mir.
 
E

Eieiei

Ambitioniertes Mitglied
@Tzul: Das war jetzt das Entscheidende! Neue Erkenntnis dank deines Hinweises:

Gerät aus oder im CWRP am HTC-Netzteil: Bei mir mit Datenkabel nur 3 Watt Primäre Leistungsaufnahme, oder 450mA Ladestrom!
Also ein Softwarefehler von CM11?
Also nichts gebootet und TWRP gebootet: Beides mal nach einigen Sekunden 4W Leistungsaufnahme, wie beim Freund mit genau den selben Geräten auch und ca. 600mA Ladestrom.

Originalsoftware nochmal probiert: Es lädt sofort mit dem hohen Strom, aber nur am HTC-Netzteil, welches die Datenports kurzschließt!

Unter CM11 war es notwendig, irgendeinen USB-Dienst zu aktivieren, um ca. 600mA Ladestrom an 5V zu erhalten.
Und ich muss mir ein Adapterkabel für das Auto bauen, welches die Pins kurz schließt!

Edit: Mit dem Original-Lader ist der Ladestrom laut USB-Messgerät und Netz-Energieverbrauch genauso hoch, auch wenn dieser nur mit 550mA beschriftet ist. Vorteile eines 1,5A-Laders kann ich immer noch keine erkennen.
 
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