US-Politik nimmt OnePlus wegen Spionagevorwürfen ins Visier

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Rusty Nail

Rusty Nail

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Im Zentrum steht diesmal der Smartphone-Hersteller OnePlus, gegen den zwei US-Abgeordnete schwere Vorwürfe erheben. Sie fordern vom Handelsministerium eine umfassende Überprüfung der Geräte des Unternehmens. Der Verdacht: Ohne Wissen der Nutzer könnten sensible Informationen auf Server in China übertragen werden.

Na hoffentlich endet es nicht wie bei Huawei.

US-Politik nimmt OnePlus wegen Spionagevorwürfen ins Visier
 
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Nein, das geht diesmal schneller > per Dekret.
Zack und gelöst.
 
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Hoffen wir lieber mal, dass am Verdacht nix dran ist.
 
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Moderne Mobilgeräte sammeln naturgemäß umfangreiche Daten über ihre Nutzer, von Standortinformationen über Kommunikationsdaten bis hin zu Nutzungsgewohnheiten. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Daten gesammelt werden, sondern wie diese verarbeitet, gespeichert und möglicherweise weitergegeben werden. Immerhin gibt es gute Gründe für das Sammeln von Daten. KI-Funktionen in modernen Smartphones sind nur das jüngste Beispiel dafür. Kritisch ist natürlich die rechtliche Situation in China, wo Unternehmen unter bestimmten Umständen zur Kooperation mit Sicherheitsbehörden verpflichtet sein können. Diese gesetzlichen Rahmenbedingungen verstärken die Bedenken westlicher Regierungen, auch wenn chinesische Unternehmen regelmäßig betonen, dass sie keine Daten an staatliche Stellen weiterleiten. Andererseits muss man aber auch betonen, dass selbst in westlichen Ländern der Zwang zur Kooperation durchaus vorhanden ist.

Sollte eine Untersuchung gegen OnePlus eingeleitet werden und zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen wie im Fall Huawei, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf die Technologiebranche haben. Chinesische Smartphone-Hersteller, die bereits nach dem Huawei-Verbot vorsichtiger bei ihrem US-Engagement geworden sind, könnten sich vollständig vom amerikanischen Markt zurückziehen. Gleichzeitig könnten andere westliche Länder abermals ähnliche Maßnahmen ergreifen, was die globale Präsenz chinesischer Technologieunternehmen und in diesem Fall OnePlus weiter einschränken würde.
 
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bbfh schrieb:
Hoffen wir lieber mal, dass am Verdacht nix dran ist.
Sieht für mich eher so aus als will die Trump Regierung den nächsten Chinesen raushauen.
Ich bin da skeptisch
 
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Nightly schrieb:
Moderne Mobilgeräte sammeln naturgemäß umfangreiche Daten über ihre Nutzer, von Standortinformationen über Kommunikationsdaten bis hin zu Nutzungsgewohnheiten.
Ja, und in aller Regel gehen Unternehmen sehr transparent damit um. Wir sind gewohnt das zu akzeptieren, da wir für uns entsprechende Mehrwerte sehen. Diese Selbstbestimmung ist wichtig. Wenn Unternehmen nicht transparent damit umgehen, diese Daten (oder sogar noch mehr) trotzdem sammeln, spätestens dann wird es zum Problem.

Zum größeren Problem kann es werden. Wenn die USA einfach behauptet Oneplus würde sensible Daten ohne Einwilligung der Nutzer sammeln. Die behaupten das ja aktuell, ohne konkrete Anhaltspunkte dafür zu nennen.
 
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bbfh schrieb:
Zum größeren Problem kann es werden. Wenn die USA einfach behauptet Oneplus würde sensible Daten ohne Einwilligung der Nutzer sammeln
Genau das befürchte ich eher. Nach der Huawei Geschichte wird wahrscheinlich jede Firma ganz besonders sensibel sein um ja nicht in Verdacht zu geraten.

Deswegen glaube ich davon gar nichts und sehe das eher so wie ich es in Beitrag #5 geschrieben habe.
 
bbfh schrieb:
Hoffen wir lieber mal, dass am Verdacht nix dran ist.
Gibt es echt noch Leute, die wirklich so denken?

Ist ja ok, wenn Herbert (ü70) ZDF schaut und so etwas glaubt aber der Rest?

Das mit Huawei wae doch mehr als deutlich und wieso die jetzg auf Xiaomi los gehen, sollte jedem klar sein.
 
Klar, die schaden gerade Qualcomm sehr, daher werden die das auch verhindern wollen
 
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Bearbeitet von: hagex - Grund: Direktzitat entfernt. Gruß von hagex
bbfh schrieb:
Die behaupten das ja aktuell, ohne konkrete Anhaltspunkte dafür zu nennen.
Trump pflegt routinemässig anderen das vorzuwerfen, was er selbst tut. Ist das Anhaltspunkt genug?
 
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@Droid89 @prx
ich fühle mich irgendwie ungerechtfertigt angegriffen 😅

Ich wollte ja selbst deutlich machen, dass es überhaupt keine Belege für die Behauptungen gibt. Ich bin aber auch nicht so naiv, dass ich mit Gewissheit denken könnte, dass nichts dran ist. Daher hoffe ich, dass nichts dran ist und sich die Hersteller an ihre Angaben halten und glaube keine unbelegten gegenteilige Behauptungen. Beides halte ich nämlich für gleichwertig gefährlich. Hersteller die sensible Daten ohne Einwilligung sammeln und unbelegbare Vorwürfe dieses Verhaltens. Aktuell ist der Bericht für mich ein unbelegter Vorwurf, nur um es ganz deutlich zu formulieren und damit ich nicht nochmal missverstanden werde.
 
bbfh schrieb:
Wenn die USA einfach behauptet Oneplus würde sensible Daten ohne Einwilligung der Nutzer sammeln. Die behaupten das ja aktuell, ohne konkrete Anhaltspunkte dafür zu nennen.
So ähnlich schreibt auch nbc:
Spionagevorwürfe: OnePlus droht Verkaufs-Verbot in den USA

Auszug daraus:
Diese Untersuchung wurde von einem "kommerziellen Unternehmen" durchgeführt, nähere Details dazu wurden nicht veröffentlicht, sodass noch keine Schlüsse gezogen werden können. In jedem Fall behaupten die Politiker, die Untersuchung hätte gezeigt, dass sensible persönliche Daten und sogar Screenshots auf Servern in China gespeichert werden, ohne dass OnePlus Nutzer explizit um Erlaubnis dazu bittet.


Bedeutet: nix Genaues weiß man nicht, aber wir hauen erst mal etwas raus . . . . (um es dann in acht Monaten als gegenstandslos zurückzunehmen . . . . )
 
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Wollte zum Thema einen extra Thread starten, schließe mich aber jetzt hier an.

Habe heute darüber auch auf Notebookcheck gelesen.

Nach eurer Meinung könnte an den Vorwürfen gegen OnePlus etwas dran sein oder nicht ?
 
Etwas dran könnte immer sein, bei jedem Hersteller. Aktuell sind es nur unbewiesene Behauptungen. Die einhellige Meinung im Thread ist aktuell, dass wir es nicht glauben bis diese angebliche Studie mal jemand prüfen konnte.
 
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Wäre doch mal nteressant, wenn genau das selbe "kommerzielle Unternehmen" das neue Trump-Smartphone T1 untersuchen würde . . . . . wo da wohl welche Daten hingehen?!?🤣

Vorher bekommen die unabhängigen Tester bestimmt noch ein paar Flakons des neuen Trump-Eau-de-Toilette mit auf den Weg😎
 
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Schon lustig, wenn der technisch am besten ausgerüstete Spion mit der meisten Manpower unter dem westlichen Himmelszelt und den größten Rechenzentren für Spionagetätigkeiten Angst davor bekommt, China könne auch irgendwo irgendwelche Daten abgreifen.

Dann packe ich als Regierungsbeamter der USA doch einfach keine sensiblen Daten auf ein Chinaphone oder nutze so ein Gerät erst gar nicht, fertig.

Ich finde das ja irgendwie total lächerlich, aber ja mit Empörung und Lügen und vor allem von sich selbst ablenken kann man viel erreichen. Siehe Huawei.

Mein Xiaomi steht bestimmt auch schon auf der US-Antichinaliste, natürlich wegen Spionageverdacht
:1f605:
 
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Wedding68 schrieb:
Dann packe ich als Regierungsbeamter der USA doch einfach keine sensiblen Daten auf ein Chinaphone oder nutze so ein Gerät erst gar nicht, fertig.
Es geht um jene Daten, die Du nicht bewusst drauf legst, sondern die automatisch anfallen. Etwa location tracking, Suchmaschinenabfragen und andere Aktivitätserfassung. Mit der aktuellen Integration von KI in diverse Systemdienste landet darüber hinaus alles, bei der die mitmischt, unweigerlich in der KI-Cloud.
Beiträge automatisch zusammengeführt:

Wedding68 schrieb:
Ich finde das ja irgendwie total lächerlich :1f605:
Vor ein paar Jahren konnten Sport treibende US-Soldaten im Nahen Osten auf Schritt und Tritt verfolgt werden. Nicht nur von ihrem Arbeitgeber.
 
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Och bitte mach Dich jetzt nicht lächerlich. Was meinst Du wohl wo deine Daten als Deutscher Staatsbürger den ganzen Tag so landen. Die USA verfolgen Dich jeden Tag auf Schritt und Tritt. Das ist besser oder was? Trump ist ja auch so demokratisch wie man nur sein kann.

Und der Chinese was macht der Schlimmes mit den Daten? Wie ich schon schrieb ist es einfach dämlich als Regierungsbeamter der USA Chinageräte zu nutzen, oder beim Militär, weil China das Gleiche macht wie die USA, spionieren. China bekommt dabei allerding deutlich weniger als die USA. Die USA sammeln nämlich direkt an den Überseekabeln ihr Zeugs. Da schützt auch kein GrapheneOS.

Jeden Tag muss ich ungefragt Daten an die US-Nachrichtendienste "spenden", obwohl ich das überhaupt nicht möchte.

Das ist also ok, ja?

Alles andere ist gelogen und Fakenews.
 
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