Akku: Ladestrategie für das neue (!) LGOS

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space79

space79

Fortgeschrittenes Mitglied
Jo, ich kann Steve nur zustimmen, der Artikel ist gut. Habe mich nun auch eingehend mit LiIon und LiPo auseinandergesetzt.

Im Endeffekt bleibe ich bei den Grundaussagen identisch, Akku einmal ohne Last voll laden, dann aber bumpen und anschließend leernutzen. Das werde ich die ersten zwei / dreimal machen und danach in normale Nutzung mit zwischenladen (falls sich Gelegenheit ergibt) übergehen.

Ab und zu werde ich dann zwar wieder bumpen, allerdings nicht zu häufig.
 
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xrockyx

Fortgeschrittenes Mitglied
@space79
ist es ratsam das Handy nach den ersten par Malen Laden extrem stark zu belasten? Heißt, nach dem ersten mal Nachladen zum Beispiel nur Benchmarks oder sonstwas laufen lassen um den Akku wieder schnell leer zu kriegen, oder sollte man das Handy einfach ganz normal benutzen und leer werden lassen?
 
Streitmonolog

Streitmonolog

Fortgeschrittenes Mitglied
teodorist schrieb:
Es ist doch schmarn den akku mit einem balancer zu laden, wenn dein akku eh nur eine Zelle hat... Oder wieviel Volt hat der Handy akku??

Ich mache ja nur den Balancer dran weil ich ohne den die genauen daten nicht bekomme, das man den da für eigentlich nicht braucht ist schon richtig aber ohne den Zeigt er mir die Celle nicht an sondern nur Voll oder Leer und dann kann ich ja nicht einsehen wieviel ich da reinbekomme und da hin will ich ja :)

Ich Probier es einfach mal, denke ich werde da morgen mir mal die Zeit für nehmen und schauen wie ich den anschliessen kann. (wird bestimmt nicht spaßig)
 
space79

space79

Fortgeschrittenes Mitglied
xrockyx schrieb:
@space79
ist es ratsam das Handy nach den ersten par Malen Laden extrem stark zu belasten? Heißt, nach dem ersten mal Nachladen zum Beispiel nur Benchmarks oder sonstwas laufen lassen um den Akku wieder schnell leer zu kriegen, oder sollte man das Handy einfach ganz normal benutzen und leer werden lassen?
Ne extreme oder nicht extreme Last ist sogut wie "Wurscht". Du wirst das Ding ja am Anfang sowieso mehr belasten wie dann im normalen Alltag nach einiger Zeit. Desto öfter du das Teil lädst (was am Anfang ja eh der Fall ist) desto besser "spielt" sich das ganze ein ;)
 
keriz

keriz

Ambitioniertes Mitglied
@space79:

In dem Artikel ist ja die Rede von dem Bumpen...wann und wie sollte man denn überhaupt bumpen?

Du meinst ja, dass man nach dem Vollladen den Akku für eine halbe Stunde abnehmen und wieder einsetzen soll. Sollte man also erst nach dem Einsetzen des Akkus bumpen?
 
space79

space79

Fortgeschrittenes Mitglied
keriz schrieb:
@space79:

In dem Artikel ist ja die Rede von dem Bumpen...wann und wie sollte man denn überhaupt bumpen?

Du meinst ja, dass man nach dem Vollladen den Akku für eine halbe Stunde abnehmen und wieder einsetzen soll. Sollte man also erst nach dem Einsetzen des Akkus bumpen?
Ok, lass mich es so erklären (Muss dazu ausholen):

Wie ich ja immer wieder geschrieben habe basiert mein Wissen auf die NiMH Technologie. Diese lässt sich leider nur noch teilweise übertragen, aber in den wichtigsten Bereichen stimmt das dennoch überein.

Ich schreibe das mit dem Akku herausnehmen aus einem ganz bestimmten Grund (werde das im ersten Post noch anpassen). Und zwar muss ja auf irgend eine Art und Weise erkannt werden (von der Elektronik) wann der Akku voll ist, damit er nicht überladen wird.

Dies erfolgt normalerweise mittels des sog. Gasungsbuckels. Dieser stellt einen kurzfristigen 'Temperaturanstieg sowie einen gleichzeitigen Spannungsabfall im mV Bereich dar. Wird hierüber geladen, kann der Akku schaden nehmen.

Nun wissen wir ja aber dank der Links und der neueren Erkenntnisse dass uns die Ladeelektronik "verschaukelt". Mir ging es darum (beim halbe Stunde warten und wieder voll laden) Die Akkuchemie zur Ruhe kommen zu lassen (Ist nicht wissenschaftlich belegt, mehr ein Gefühl bzw. Gespür für chemische Vorgänge) um ihn nicht gleich bei der Entjungferung zu stark zu belasten.

Ich würde wohl (wenn ich grad mal Effektiv drüber nachdenke) erst nach dem ersten Laden und Entladen mit dem bumpen beginnen.

Scheint mir der Beste Weg zu sein.

Auch denke ich schadet es nicht zu sehr alle paar Monate das bumpen zu wiederholen.
 
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xrockyx

Fortgeschrittenes Mitglied
@ space79
Ist dein erster Post jetzt aktuell? Hast ja geschrieben, dass du dich jetzt intensiv mit Lion beschäftigt hast. Passt das alles so oder gibts noch neue Erkenntnisse? Vielleicht könntest du nochmal genau erklären wie man bumpen sollte? Nach dem ersten Laden und Entladen, aber wie genau? Wie lange sollte man das Ladekabel rausziehen bevor man es wieder reinsteckt? Wie oft sollte man das machen für einmal bumpen?
 
space79

space79

Fortgeschrittenes Mitglied
xrockyx schrieb:
@ space79
Ist dein erster Post jetzt aktuell? Hast ja geschrieben, dass du dich jetzt intensiv mit Lion beschäftigt hast. Passt das alles so oder gibts noch neue Erkenntnisse? Vielleicht könntest du nochmal genau erklären wie man bumpen sollte? Nach dem ersten Laden und Entladen, aber wie genau? Wie lange sollte man das Ladekabel rausziehen bevor man es wieder reinsteckt? Wie oft sollte man das machen für einmal bumpen?
Der erste Post ist nun aktuell, ja.

Zum bumpen kann ich dir leider nicht wirklich viel sagen. Das muss man rausfinden bzw. messen. Also an einem gut ausgestatteten Laborplatz ;)...

Ich denke ich werde fünf oder sechsmal bumpen und zwar immer mit ca. 10 Sekunden abständen...

Verklagt mich nicht wenns den Akku killt ^^
 
McFlow

McFlow

Experte
space79 schrieb:
Ich denke ich werde fünf oder sechsmal bumpen und zwar immer mit ca. 10 Sekunden abständen...
Das bedeutet dann:
Akku voll laden, ausstecken, für 10 sekunden einstecken, ausstecken, 10 sekunden einstecken usw.?

Danke übrigens für deine Ausführungen.
 
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xrockyx

Fortgeschrittenes Mitglied
McFlow schrieb:
Das bedeutet dann:
Akku voll laden, ausstecken, für 10 sekunden einstecken, ausstecken, 10 sekunden einstecken usw.?

Danke übrigens für deine Ausführungen.
ich glaube es so verstanden zu haben, dass man immer 10sekunden aussteckt, dann einsteckt bis der akku wieder voll ist und dann wieder 10sekunden raus...
 
space79

space79

Fortgeschrittenes Mitglied
japp genau so! denn sobald die elektronik schnallt dass der akku voll ist bricht diese eh ab :)

Gesendet mit der Android-Hilfe.de-App
 
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Wazy

Fortgeschrittenes Mitglied
#2 kann ich nicht nachvollziehen. Die etwas brutale Anleitung zum Bumpen ist nach gängigem Wissen eher schädlich und allenfalls zum Kalibrieren der 100%-Anzeige gedacht. Akkus sollte man, wenn es leicht geht, nicht in ihre Randbereiche von oben 100% und unten 10% bringen.

Konditionieren ist nicht nötig, mit Ausnahme der ersten (Fast-)Vollladung. Diese Gerüchte stammen von den Nickel-Akkus.

Wie ich ja immer wieder geschrieben habe basiert mein Wissen auf die NiMH Technologie. Diese lässt sich leider nur noch teilweise übertragen, aber in den wichtigsten Bereichen stimmt das dennoch überein.
Nein, da stimmt gar nichts mehr überein!
 
M

Medusa

Fortgeschrittenes Mitglied
Ladet euren Akku ganz normal auf. Je öfter ihr ihn auflädt, desto weniger Kapazität hat der. Lediglich das erste Aufladen sollte vollständig erfolgen, d.h. Gerät im ausgeschaltetem Zustand im kühlen Raum (nicht Kühlschrank!!!) mit ca. 16°C (der Akku wird eh wärmer) vollladen.

Ab da einfach benutzen. Der Akku selbst, also die Speicherzelle(n) haben dann die volle Kapazität. JEDES weitere Aufladen senkt diese Kapazität ab.

Das, was ihr seht, also die %-Anzeige usw., das ist nur ein Wert der Elektronik. Es gibt verschiedene Ausführungen. Im Modelbau eher anders als im Laptop oder gar Handy. Die nehmen z.B. eine Kurve auf (messen den Strom und Spannung). Dabei merkt sich die Elektronik, in welchem Bereich welche Verhältnisse sind. So kann sie später eine Aussage über den Ladezustand machen. Im Lieferungszustand ist diese Kurve sehr zurückhaltend eingestellt. Die Eletronik passt sie bei jedem auf/entladen des Akkus ein wenig an. Entlädt man den Akku bis 50% und lädt ihn dann auf, und macht man das öfters so, dann senkt sich die komplette Kurve etwas ab, wobei die letzten 50% abgeflacht werden. Würde man das sehr lange machen, würde die Elektronik annehmen, bei 50% ist (fast) schluß (denn die Kurve wird nie waagerecht). Durch die Absenkung ab 50% verliert der Akku in den ersten 50% scheinbar schnell an Energie, während die leztten 50% er dann umso länger hält.


Ich bin kein Akku-Elektronik experte, aber so habe ich das mal gehört und erscheint mir plausibel. Zumindest erklärt es, warum die %-Anzeige nicht perfekt arbeitet. :)
 
McFlow

McFlow

Experte
Danke für die Antworten ;)

Dazu ist mir gestern vor dem Einschlafen noch etwas eingefallen. Die Custom Recoveries bieten ja mittlerweile die Funktion "wipe battery stats" an. Wenn man das ausführt... ist dann das Bumpen und die "Ladestrategie" für die Katz? Man müsste doch dann wieder von vorne damit anfangen, weil meines Wissens damit das "Wissen" des Geräts über den Akku zurück gesetzt wird, wenn ich das richtig verstanden habe.
 
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Wazy

Fortgeschrittenes Mitglied
Medusa hat recht, die ganzen Märchen zur Akku-Konditionierung kommen vermutlich von den Prozent-Anzeigen, die nur Schätzungen sein können, die sich aus der Spannungskurve ergeben.
Mit dem Bumpen wird der Akku nicht langlebiger, sondern bloß ein-malig geringfügig voller, was ihm aber nicht wirklich gut tut.
 
space79

space79

Fortgeschrittenes Mitglied
Ihr vergesst bei alledem aber dass die Ladeelektronik bei 100% Anzeige nicht 100% der Akkuladung hat und auch nicht bei 0% der Akku vollständig geleert ist. Also kann man mittels dem Handylader das Akkustückchen nicht tiefentladen und nur mittels dem bumpen annähernd überladen.

Aber wie ich in meinem ersten Post geschrieben habe, weiß es jeder besser, sogar die Fachwelt streitet sich darum was und wie es für einen Akku am besten ist.

Von daher sollte sowieso jeder das tun was er für das beste hält, ich mag hier nicht als Einstiegspunkt für die profilierung anderer dienen.
 
Zuletzt bearbeitet:
jandariko

jandariko

Fortgeschrittenes Mitglied
BTW auf Akkus sind 3 Monate Gewährleistung, viel Zeit zum experimentieren ;)
 
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Wazy

Fortgeschrittenes Mitglied
Ihr vergesst bei alledem aber dass die Ladeelektronik bei 100% Anzeige nicht 100% der Akkuladung hat und auch nicht bei 0% der Akku vollständig geleert ist.
Handhaben dies die Firmen alle einigermaßen gleich oder zumindest eine Firma innerhalb ihrer Handymodelle?
 
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Wazy

Fortgeschrittenes Mitglied
Übrigens kostet ein dreizelliger LiPo-Akku aus dem Modellflugbereich mit circa 12 Volt und 2500 mAh heiße 9 Euro. Damit müsste man auf stromkritischen Reisen sein Handy wochenlang betreiben (wiederaufladen) können bei größtmöglicher Schonung des Handyakkus.