Google verbietet Sideloading von anonymen Apps ab Herbst 2026

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@swa00 ja gut warten wir mal ab :) keine Ahnung was das von dir soll diese Panikmache. Es wird sich nichts ändern die nächste zeit. In jedem Thread wo du schreibst sind faktische Fehler, wie kann das sein? Du behauptet stumpf etwas was gar nicht so umgesetzt werden kann

Und das "lass es besser bleiben" kannst du dir mal gerne selbst auf die Fahne schreiben..... 😁🫣 Der geneigte Forumsmitleser wird sehen was von deinem Gesäusel eintrifft. Google ist bereits dabei zurückzurudern was die EU betrifft
 
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@xflr-7 Er sagt doch überhaupt nicht, dass das gestern passiert ist. Sondern dass das kommt und das die Pläne von Google sind. Was dein ewiges "aber kommt erst in xxx" da an Mehrwert bieten soll ist echt auch unklar.

Und ganz ehrlich, dieser "geneigte Forumsmitleser" ist eher von DIR genervt als von @swa00 . Inhaltsleere Wiederholungen und auf die Erklärung mit der Apache Lizenz warte ich immer noch wo ich da Unrecht hatte. Mag ja sein, das dem so ist aber bisher hast Du Dich nicht herabgelassen, da Substanz folgen zu lassen.
 
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xflr-7 schrieb:
Google ist bereits dabei zurückzurudern was die EU betrifft

Und diese Behauptung kannst du belegen?
 
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swa00 schrieb:
App Entwickler haften gesetzlich für Ihr Produkt.
Im Grunde nur für kommerzielle Produkte.
Bei OpenSource Software, oder Software die man verschenkt, kann man die Gewährleistung ausschließen.
 
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@shammat

Im Grunde genommen richtig, allerdings nicht im Kontext dieses Threads und Plattform mit signierten Paketen.
Insbesondere dann, wenn diese Apps auch proprietäre Elemente verwenden.
 
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shammat schrieb:
Im Grunde nur für kommerzielle Produkte.
Bei OpenSource Software, oder Software die man verschenkt, kann man die Gewährleistung ausschließen.

Das ist auch nur teilweise richtig. Verteilst du eine Binary deiner OpenSource-Software, bist du genauso haftbar.

Verteilst du nur den SourceCode, dann nicht. Soweit ich das zumindest verstanden habe.
 
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Ja, ist richtig verstanden
 
Von welcher Haftung sprechen wir überhaupt?
Bei einer kostenlosen Software werde ich nicht für die korrekte Funktion haften müssen.
Für Bugs die zu Datenverlust führen haftet auch kein Microsoft, vom Anspruch auf Fehlerbehebung abgesehen.

Irgendwelche mutwilligen, versteckten Schadfunktionen sind was anderes. Dafür wird wohl jeder haften müssen.
 
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Von welcher Haftung sprechen wir überhaupt

Die Palette ist ellenlang .... und betrifft auch kostenfreie Apps und ist natürlich in der Auslegung auch länderspezifisch - abhängig von Nutzer und Hersteller

Bei einer kostenlosen Software werde ich nicht für die korrekte Funktion haften müssen.
  • Aber für grob fahrlässig verursachte Fehlfunktionen.
  • (Man könnte z.b. durch einen Bug dir das Gerät schädigen, Verlust von Daten etc)

  • Apps, die offensichtlich Rechte Dritter verletzen -> z.b. YT Mods
  • Unlauterer Wettbewerb
  • Social Media Apps (z.b Chats) , dessen Betreiber in der EU sitzt
  • Apps, die Dir das blaue vom Himmel versprechen, aber wissenschaftlich falsch sind und in Folge Schäden verursachen.
  • Gewinnaussichten, ohne Grundlage
  • Angeblich medizinische (Quacksalber) Apps.
  • Maleware

usw usw ..

Es gibt auch einige erfolglose Ansprüche der Nutzer :
Angefangen von Ersatzforderungen wegen ausgefallener Züge, bis hin zu vergessene Kindern an geschlossenen Schulen während der Pandemie, oder wegen einem ausgefallenen Grillfest, weil das Wetter nicht passte.

Aus der Sicht eines EU Betreibers kann man auch deshalb nur anraten, bei einer App eine absichernde Rechtsform zu wählen, denn man muss sich auch bei unberechtigten Forderungen juristisch wehren können.

Google hat damit gar nichts am Hut - sie sind in dem Falle nur das Inkassounternehmen und Vermittler.....
In sehr seltenen Fällen könnte man versuchen, Google in die Verantwortung zu nehmen (z. B. wenn Google wissentlich schädliche Apps duldet). Das ist aber derzeit rechtlich schwierig und kaum durchsetzbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist zwar immer noch OffTopic, aber es geht um das hier. Zumindest, wenn wir von der selben Haftung sprechen:


Entsprechende Quellen sind in der Videobeschreibung verlinkt.
 
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Otandis_Isunos schrieb:
Das ist auch nur teilweise richtig. Verteilst du eine Binary deiner OpenSource-Software, bist du genauso haftbar.
Das würde ja bedeuten, dass der Haftungsausschluss aller gängigen OpenSource Lizenzen (Apache, BSD, MIT, GPL usw) wirkungslos ist.
 
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Richtig, denn alleine mit dem Erstellen des Pakets ( Binary) veränderst du plattfomabhängig i.d.R. den lizensierten OpenSource in seiner ursprünglichen Gesamtheit -> Produkt
Das brauch dann z.B. nur die Ergänzung einer zwingenden Permissionanfrage oder Anpassung der API zu sein.

Beispiel : Du nimmst dir einen Open SourceCode einer unter den von Dir genannten Lizenzen.
Dieser Code verarbeitet persönliche Daten und Du forderst daher in deiner App Permissions für den Zugriff und Verarbeitung der Daten an und stellst das Binary öffentlich.
In dem Falle kannst du dich nicht mehr nur hinter der ursprünglichen Lizenz und deren Haftungsausschluss "verstecken", sondern haftest für dein gesamtes Endprodukt.
Nicht mehr die Lizenz, sondern du bist nun für die konforme Verarbeitung der Daten nach DSVGO/GDPR verantwortlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja auch hier wieder macht man sich die Welt ohne Hintergrundwissen... Sorry aber....
 
@xflr-7 da von dir ausser so diffusen Aussagen und geheimnisvolles Raunen nix verwertbares kommt frage ich mich was du eigentlich bezwecken willst. Bring doch einfach Substanz und erhelle uns.
 
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OT : Alleine die substanzielle Beantwortung deiner Fragen würde ihm wieder Gehör verschaffen - Wenn er schon mit mir auf Kriegsfuß steht :)
 
@swa00 Ich habe mal ein wenig gesucht, und im Grunde habe ichnur Quellen gefunden die im Großen und Ganzen das sagen, was auch hier steht:
Inzwischen hat der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung festgehalten, dass ein derartiger Ausschluss dann unwirksam ist, wenn er nicht ausdrücklich Ausnahmen für bestimmte Verletzungen, etwa am Körper, vorsieht. Davon wird bei sämtlichen mir bekannten Lizenzverträgen zu freier Software im Ergebnis dann wohl auszugehen sein.

Aber:
Für Programmierer bedeutet die Anwendung der Regeln zur Schenkung, dass erst einmal ein erheblich eingeschränkter Maßstab heranzuziehen ist, letztlich würde eine grundsätzliche Haftung nur im Rahmen vorsieht vorsätzlichen Handelns und bei grober Fahrlässigkeit anzunehmen sein. Wenn es dann um Sachmängel und Rechtsmängel geht gelten spezielle Regelungen, die gar erst bei arglistigen verschweigen eine Schadensersatzpflicht annehmen. Letztlich ist davon auszugehen, dass eine Haftung des Programmierers nur dann infrage kommen kann, wenn dieser vorsätzlich gehandelt hat und dabei Schäden verursacht hat oder in außergewöhnlichem Maße gegen absolut grundsätzliche Regelungen der Programmierkunst verstoßen hat. Trotz der erheblichen rechtlichen Bedenken hinsichtlich der lizenzrechtlichen Ausgestaltung ist damit davon auszugehen, dass Programmierer freier Software grundsätzlich wohl keinen ernst zu nehmenden Haftungsfragen begegnen werden.
 
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Deine Aussage war juristisch einfach falsch zudem du im Video darüber schon alles verlinkt bekommen hast. Aber gut.... Alle gemeldeten Developer die im Play Store veröffentlichen bekommen zur Zeit Post (Mail) von Google. Sie können sich registrieren (müssen sie aber ganz lange nicht) es wird hier so getan als kämen die Änderungen nächste Woche. Europa ist gar nicht das Zielgebiet für die besagten Maßnahmen. Das sollte inzwischen auch der hinterletze verstanden haben. Hier wird weder verhindert das der Bootloader zu öffnen ist (Samsung macht das aus welchem Grunde nun auch hier aber die haben sich schon immer quer gestellt) noch wird es die nächsten Jahre eine Ausweispflicht für Entwickler geben. Wenn ihr Zugang zum Developer Bereich von Google habt, könnt ihr da entnehmen das Google für Deutschland schon wieder zurückrudert. Das was einige von euch hier machen, ist Panik zu verbreiten und das triggert mich.
Im anderen Thread fragt jemand ob Motorola den Bootloader verschließt und mein Vorredner bejaht das faktisch was absoluter Blödsinn ist. Bleibt doch bei den Fakten... Ab 2027 (sofern die EU zustimmt) könnten sich änderungen ergeben. Da rudern sie gerade zurück wie gesagt.

Hier wird seit Wochen erzählt das es eine EU Vorschrift sei den Bootloader zu verriegeln was von Anfang an eine Ente war. Diese Regelung gibt es nicht. Alle hatten Angst das Google beim Pixel 10 alles verhindert. Nein der Bootloader lässt sich weiterhin öffnen alles ganz normal. Ja, es ändert sich viel und es wird viel versucht aber es ist bislang überhaupt noch nichts passiert und ihr verunsichert die Leute mit eurem fehlerhaften Kontent
 
@shammat

Ich habe mir deinen Artikel von 2014 durchgelesen - Danke

Er berücksichtigt allerdings nicht die weitere Einbindung/Verarbeitung in ein Endprodukt , wie unter Post#152 beschrieben....
 
Mir ist nicht ganz klar, auf welcher rechtlichen Grundlage Google das unterbinden will. Dafür sind sie doch gar nicht zuständig?
 

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