Ermittlungen der US-Justizbehörden gegen Huawei - Diskussion zur Auswirkung auf unsere Phones

wotan18m

wotan18m

Experte
Glaube nicht das wir uns wirklich Sorgen machen müssen um unsere Huawei Phones :)
 
Florida

Florida

Experte
Wir sollen ja nicht politisch werden, daher nur soviel:
Ähnliches war zu erwarten und war vorprogrammiert. Nichts wird ohne Hintergrund gemacht.
Letztendlich wird sich diese Art der Politik und Diplomatie mehr und mehr durchsetzen.
Ob das für uns Kunden nun tatsächlich dienlich ist, wage ich zu bezweifeln.

Wenn wir ganz trivial denken, ist es zunächst gut für die Besitzer von ZTE. Abzuwarten, wie es mit Huawei weiter geht.
Abwarten ob die U.S.A. auch dort einen besonderen Weg einzugehen geplant haben.

Um beim Thema zu bleiben:
Was wäre so schlimm, gäbe es Huawei nicht mehr? Wir müssen ein Unternehmen oder eine Marke nicht verteidigen, als ginge die Welt zugrunde. Es kommen andere und wieder andere.....die Welt dreht sich unbeeindruckt weiter, es ist Business, nicht mehr.
 
T

tiicher

Gast
Ich wundere mich nur wie oberflächlich manche Smartphonenutzer dieses sehr, sehr wichtige Thema behandelt .
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bundesloser

Bundesloser

Experte
Ich wundere mich eher darüber warum jemand das eine mit dem anderen verwechselt. Datensicherheit auf meinem Handy <-> Datensicherheit im (mobilen) Netz. Das zweite ist wie wir wissen (dank Snowden) nicht mehr gegeben. Das erstere einfach nachzuvollziehen dank einer grossen Sicherheitscommunity, die das Kommunikationsverhalten von Smartdevices akribisch dokumentieren und Gefahren deutlich aufzeigt. Die Welle die du machst existiert in meinen Augen nur in deinem Kopf.
 
Mimm

Mimm

Lexikon
Gute Nachrichten für alle Besorgten:

Das Netz in Deutschland wird sicherer, denn gerade fand ein Treffen der Staatssekretäre des Bundesinnenministeriums, des Auswärtigen Amtes, des Bundeswirtschaftsministeriums, des Bundesverkehrsministeriums, des Bundeskanzleramts, der Bundesnetzagentur und des BSI statt, in dem man sich darauf verständigte, dass alle Netzkomponenten für 5G, die in Deutschland verbaut werden sollen, 1) ihren Source Code offen legen müssen und 2) eine Zertifizierung durchlaufen müssen.

Quellcode-Einsicht aller Netzwerkausrüster durch BSI kommt.

Und das auch für 4G, 3G und 2G Netze.

Und vor allem: das alles ist unabhängig vom Hersteller und vom Herstellungsland.

Denn wer seine Bedenken ausschließlich vom Herstellungsland abhängig macht, der macht es sich zu leicht.

So hat z.B. das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt aus Sorge um Spionage alle amerikanischen Cisco-Router rausgeworfen, weil Cisco im starken Verdacht steht, mit den US-Diensten zu kooperieren. (Referenz)

Und deshalb muss jetzt in Deutschland jede Firma beim 5G Netzaufbau den o.g. Prozess durchlaufen.

Und um den Bezug wieder zu Huawei zu schaffen:

"Huawei hatte dies in der Vergangenheit selbst gefordert und war vom BSI deshalb als Vorbild für andere Netzbetreiber dargestellt worden." (Zitat o.g. Artikel)

Huawei ist die einzige Firma, die sowohl die Offenlegung des Source Code und die Zertifizierung in Deutschland schon jetzt in Deutschland auf freiwilliger Basis betreibt.

So hat Huawei letztes Jahr in Bonn sein Security Lab eröffnet, in dem Kunden und potentielle Kunden in den Source Code der Produkte schauen und ihn analysieren können!

Huawei eröffnet Security Lab in Bonn

"Huawei hat gemeinsam mit dem Chef des BSI sein neues Security Lab in Bonn gestartet. Auch Quellcodeanalysen zu 5G sind dort grundsätzlich möglich."

Und so hat Huawei in Deutschland bereits für drei Produkte eine Zertifizierung durchlaufen, siehe hier, hier und hier.

tiicher schrieb:
Ich will hier im Huaweiforum keine große Welle oder Diskussion machen...
Das erinnert mich an den Herrn im Spoiler:


Und ansonsten wünsche ich ich allen ein Frohes Neues Jahr des Schweins, denn vergangene Nacht hat in der gesamten asiatischen Welt das neue Jahr des Schweins angefangen.

1549348535298.jpg

Sozusagen 'von Chinese zu Chinese', nicht wahr, Herr tiicher?

Edit 8:34 Uhr: Tippfehler korrigiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Holger

Holger

Team-Manager
Teammitglied
Im Threadtitel steht eindeutig "keine Politik"! Wir sind ein Technikforum, da haben politische Ansichten -gleich welcher Richtung- nichts verloren.
 
T

tiicher

Gast
Freundlicherweise mal in Ruhe vernünftig durchlesen.
Was bin ich froh das sich immer mehr anschließen.

Huawei-Spionage: Ist diese Firma ein Sicherheitsrisiko?

Und ja liebe Mods, es ist eben doch ein wenig politisch, muss aber noch lange nicht in eine Diskussion dahingehend ausarten sondern es geht um Hinweise und das die gelöscht werden....
 
Onslaught

Onslaught

Super-Moderator
Teammitglied
Was hast du die ganze Zeit mit der politischen Ausrichtung eines Staates.

Nochmal, die chinesische Staatsausrichtung ist hier nicht das Thema.

Das mag jetzt nicht in dein Konzept passen, steht aber im Threadtitel.
 
T

tiicher

Gast
Du hast einen schönen Artikel eingestellt Onslaught, dann lese dir den von mir eingestellten mal durch besonders den im Mittelteil.
Dann wirst du auch verstehen das diese chinesische Ausrichtung damit sehr wohl sehr, sehr viel gemein hat.

Niemals sonst reite ich auf diesem Thema rum, dafür ist es einfach zu wichtig, insbesondere für die Zukunft.
 
Onslaught

Onslaught

Super-Moderator
Teammitglied
Huawei steht wegen seiner möglichen Beteiligung am Aufbau der 5G-Infrastruktur hierzulande im Kreuzfeuer. "Sicherheitsbehörden" werden in Medienberichten mit Befürchtungen zitiert, der Ausrüster könne Hintertüren in seiner Hardware einbauen oder gezwungen sein, sensible Daten an die chinesische Regierung zu liefern. Huawei weist diese Vorwürfe kategorisch zurück. Bisher sind auch keine Fakten bekannt, die solche Verdächtigungen untermauern könnten.
Merkel zu Huawei-Debatte: Mit China über Sicherheiten sprechen

Spekulationen sind also sinnlos.
 
T

tiicher

Gast
Jetzt ich:

"Besonders besorgniserregend: Chinesische Unternehmen haben per Gesetz die Pflicht, mit heimischen Behörden und Nachrichtendiensten zusammenzuarbeiten"

Das müsste reichen um die Zukunft zu verstehen.

Übrigens, das Jetzt ist immer noch völlig uninteressant, darum interessieren mich solche derzeitigen Beweisdiskussionen nicht sonderlich, ich bin Schachspieler und schaue weit voraus.

Soll es von mir hier dann auch gewesen sein.
 
Mimm

Mimm

Lexikon
tiicher schrieb:
Jetzt ich:

"Besonders besorgniserregend: Chinesische Unternehmen haben per Gesetz die Pflicht, mit heimischen Behörden und Nachrichtendiensten zusammenzuarbeiten"
Bitte weg von der persönlich gefärbten Polemik und zurück zu der Technik und zu Huawei.

Hauke Gierow (Mercator Institute for China Studies, MERICS, führendes deutsches Institut der gegenwartsbezogenen und praxisorientierten China-Forschung) beurteilt die Situation wie folgt:

"Sollte tatsächlich eine bewusst platzierte Hintertür in den Produkten gefunden werden, wäre das Unternehmen mit seinen mehr als 170.000 Mitarbeitern vermutlich innerhalb weniger Monate insolvent. Es ist daher aus wirtschaftlicher Sicht schlicht unwahrscheinlich, dass Huawei Druck der Regierung aus Peking nachgeben würde. Das gilt besonders, weil das Unternehmen genossenschaftlich organisiert ist und den Mitarbeitern selbst gehört."

(Referenz, 4. Absatz)

Und das gilt jetzt noch viel mehr als früher, zumal jetzt jede Firma, die Produkte für den Netzausbau beisteuert, ihren Source Code offen legen muss und eine Zertifizierung durchlaufen muss. Siehe Beitrag Nummer 50.

Der Autor gibt noch einen weiteren Grund für den Erfolg Huawei's an, den verschiedene politisch motivierte Kritiker möglicherweise nicht gern hören werden:

"Es könnte natürlich sein, dass Huawei wegen guter Produkte und einer guten Verfügbarkeit Kunden gewinnt - und nicht nur, weil der Import der Geräte nicht verboten wird."


(Referenz, 2. Absatz)
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten